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Region | CeArt_Showroom @ ACIBRA

Region

Brasilien – Nordosten, Ceará

Brasilien ist das größte Land Südamerikas und das fünftgrößte weltweit. Es wird in fünf geografische Regionen und 27 Bundesstaaten unterteilt und zählt zu den 10 stärksten Industrienationen der Welt. Die Region Nordosten ist ca. fünfmal so groß wie Deutschland und gehört zu den schönsten, aber auch ärmsten Regionen des Landes. Der nordöstliche Bundesstaat Ceará ist knapp halb so groß wie Deutschland und belegt damit doch gerade einmal zwei Prozent der Fläche Brasiliens. Aktuell leben hier rund neun Millionen Menschen.

Als Pendant zur Sahelregion Afrikas ist auch der Ceará mit der Caatinga, einer Halbwüste mit Dornbusch-Vegetation, eine überwiegend trockene Region und wird wiederholt von großen Dürren geplagt. Unterbrochen werden die meist recht flachen und kargen Landschaften von einzelnen Felsformationen aber auch von Gebirgszügen, die wie im Falle der Serra de Baturité reich bewaldet sind und bis zu 1000m in die Höhe reichen können. Größter und auch kulturell bedeutendster Fluss ist der „Rio Jaguaribe“, der Jaguarfluss. Die Hauptstadt Fortaleza hat ca. zweieinhalb Millionen Einwohner und ist damit die größte und bevölkerungsreichste Stadt des Bundesstaates.

Auf 573 Kilometern erstreckt sich die Küstenlinie von Ceará, an der sich Dünen, Mangroven und die „Restinga“ genannten Süßwasser-Lagunen abwechseln und wo einige der schönsten Strände des Landes zu finden sind.

Kultur, Tourismus und Wirtschaft

Der Nordosten, lässt sich grob in zwei sehr ungleiche Kulturregionen einteilen: die fruchtbare Küstenregion und das halbtrockene Hinterland, das bis heute oft von Subsistenzlandwirtschaft und -tierzucht dominiert wird. Beide Regionen sind ethnisch und kulturell verschieden geprägt. An der Küste ist generell der Einfluss der afro-brasilianischen Kultur stärker ausgeprägt während im Hinterland die Mischung aus indianischen und portugiesischen Einflüssen eine eigene Kultur des Sertanejo – dem Cowboy Brasiliens, begründet hat. Die Bevölkerung in Ceará hat allerdings weniger afro-brasilianische Wurzeln. Aus dem Nordosten kommen bis heute wichtige Impulse für die brasilianische Kulturindustrie. Dies gilt vor allem für den musikalischen Bereich.

Touristisch gesehen sind besonders die Strände und die sie umgebenden Dünen von großer Bedeutung. Zu den bekanntesten und schönsten zählen Jericoacoara, Praia do Futuro, Canoa Quebrada und Porto das Dunas. Es gibt 2 Nationalparks und einige ökologische Reservate.

Kultiviert werden vor allem Bohnen, Mais, Reis, Baumwolle, Cashew-Früchte und seit Neuestem und dank innovativer Bewässerungsmethoden werden weit oben im Norden nun auch Trauben angebaut. Daneben ist die Schweine- und Rinderzucht von Bedeutung; Eisen, Ton und Granit werden gefördert und Öl, Gas, Meersalz sowie Uran gewonnen.

btt